Jugendkunstschule: Es geht voran

Jugendkunstschule

Im Rahmen der Entstehung des Kulturentwicklungsplans ist auch für Rheine das Thema Jugendkunstschule auf die Tagesordnung gelangt. Das Konzept dieser Einrichtungen geht bis in die 1960er Jahre zurück. Heute gibt es in Deutschland etwa 400 solcher Einrichtungen.

Erste Konsequenzen aus dem Kulturentwicklungsplan

In der Sitzung des Kulturausschusses am Dienstag haben wir drei Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplan diskutiert: Ein jährlich stattfindendes „Rheiner Kulturgespräch“ (das erste aus dieser Reihe hat ja bereits am 30. Oktober mit Prof. Scheytt zur Frage, wie es gelingen kann Rheine als Kulturstadt zu etablieren), in dem aktuelle kulturelle Sachthemen aufbereitet werden; Die Etablierung der eingangs bereits erwähnten Jugendkunstschule sowie die personelle Aufstockung des Bereichs Kultur im Rathaus. Diese Aufstockung haben wir, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Warum eine Jugendkunstschule?

Wir wollen attraktive und qualitativ hochwertige außerschulische Angebote für Kinder und Jugendliche. Sowohl die positive Resonanz auf der Angebot unserer eigenen Musikschule als auch die Erfahrungen, die wir im Kreativ-Haus in Münster gesammelt haben, haben uns darin bestärkt, dieses Thema intensiver zu verfolgen.

Die Grundidee einer Jugendkunstschule ist es, verschiedenste Künste (Tanz, Theater, visuelle Gestaltung, Fotografie, Musik, Literatur, Videoproduktionen, plastisches Gestalten und Neue Medien …) unter einem Dach zu vereinen. Natürlich können wir nicht alle Bereiche sofort anbieten, das ist auch gar nicht das Ziel. Charakteristisch für solche Einrichtungen ist es allerdings, mindestens drei verschiedenen Richtungen anzubieten und im Weiteren ein eigenes Profil herauszuarbeiten.

Wer macht’s?

Für Jugendkunstschulen gibt es grundsätzlich verschiedene Strukturen: Möglich ist eine freie Trägerschaft, oder auch eine Einrichtung unter dem Dach der Stadt. So oder so wird die Einrichtung, wie auch die jetzige Musikschule nicht ohne Zuschüsse auskommen.

Und wie geht’s weiter?

Die im Handlungsleitfaden vorgeschlagene, mittelfristig umzusetzende Maßnahme (Planung und Betrieb einer Kulturinstitution für junge Menschen) soll von der Verwaltung geprüft werden mit dem Ziel, die Grundlagen für den Betrieb einer Jugendkunstschule in Rheine in 2019 zu erarbeiten und Umsetzungsvorschläge zu den Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2020 zu präsentieren.

Mit anderen Worten: Die Verwaltung soll das kommende Jahr nutzen um die Einrichtung einer Jugendkunstschule im Jahr 2020 zu ermöglichen.

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