Stadtradeln – Mein Fazit mit dem Fahrrad

Fahrrad

Im Ergebnis sind es bei mir rund 50 Kilometer auf dem Fahrrad in drei Wochen geworden. Nicht wirklich viel, aber immerhin. Was ich wiedereinmal bemerkt habe ist, das wir innerhalb der Stadt eigentlich kaum Distanzen haben, in denen das Fahrrad nicht ausreicht. Was ich ebenfalls bemerkt habe ist, das wir an einigen Stellen noch etwas tun müssen.

Da ist noch Luft nach oben

Der gerade entlang der Ems haben wir noch deutlich Luft nach oben, und wenn wir den (Rad-)Tourismus stärken wollen sollten wir hier keine Zeit verlieren. Immerhin ist hier ein Anfang gemacht. Emsauf, entlang des neuen Bewegungsparcours  können wir besser werden – der jetzige Radweg ist schlicht zu schmal. Auf dem Weg die Ems hinunter nach Bentlage entlang des Gertrudenwegs ebenso, diese Strecke ist schon arg holperig.

Was mir daneben aufgefallen ist: Kopfsteinpflaster ist ja eine schöne Sache – optisch. Für die Mobilität ist es in vielen Fällen ein echtes Hindernis. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob mit dem Fahrrad, dem Rollator oder dem Kinderwagen. Auf dem Thie hat es mich mehr als einmal ordentlich durchgeschüttelt und ich freue mich auf einen -in diesem Sinne- besseren Marktplatz. In jedem Fall wissen wir für die Zukunft, worauf wir zu achten haben.

Wir brauchen mehr Abstellanlagen

Wir wollen, dass die Menschen das Rad nehmen um in die Stadt zu kommen und nicht das Auto. Das Parken ist zu teuer? Kein Problem, es geht auch mit dem Rad! Aber dann sollte man auch sein am Zielort ordentlich abstellen können. Engelbert Nagelschmidt hat in der letzten Sitzung des Bauausschusses darauf hingewiesen, dass einige neue davon geplant sind, insbesondere gegenüber der Emsgalerie und am Staelschen Hof  – ich neige dabei zu der Einschätzung, dass man davon kaum zu viele haben kann.

Pedelecs sind toll, aber schnell

Fahrräder mit Akku und Motor sind eine tolle Sache, da sie auch denen das Mobilsein ermöglicht, bei denen die reine Muskelkraft nicht (mehr) ausreicht. Andere motivieren sie vielleicht noch eher das Auto stehen zu lassen. Aber die Dinger sind verflixt schnell. Das erfordert von allen wohl noch ein bisschen Gewöhnung.

Eines kann ich noch immer nicht nachvollziehen

Ein Fahrrad mit eingebauter Vorfahrt oder grüner Welle wäre toll, ja. Gibt es aber nicht, das wollen schließlich alle. Ich habe nur ganz selten den Eindruck bekommen, dass mich unsere Ampeln diskriminieren. Bei Tag bekommen Radfahrer automatisch mit dem Autofahren grün und bei Nacht haben die Hauptstraßen Vorrang vor den Nebenstraßen. Beides ist für mich nachvollziehbar, einzig die Busse bringen das bisweilen durcheinander, aber die möchte sollen ja auch nicht warten.

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